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Reine Nervensache
Wo Gangster um die Ecke knallen: Dreharbeiten
Der erste Drehtag fand in einem leerstehenden Lagerhaus statt
- in Hoboken, einem New Yorker Vorort auf der New-Jersey-Seite
des Hudson River. Dort verhört Vitti einen zu Tode erschreckten
Spitzel, nur um selbst von einer Panikattacke gepackt zu werden.
Anschließend wurde in Jersey City eine Schießerei
inszeniert.
Dann verlagerte sich das Produktionsteam nach Elmhurst im Stadtteil
Queens, wo Vitti in einem Krankenhaus Hilfe sucht, weil er glaubt,
einen Herzinfarkt zu bekommen. Die Diagnose lautet natürlich
wieder "Angstzustände". Mit diesen Eingangssequenzen
ist der Rhythmus des Films vorgegeben.
Selbstverständlich spielt bei der Optik des Films Stuart
Dryburghs Kamera die entscheidende Rolle. Dazu Dryburgh: "Viele
komische Situationen im Film ergeben sich aus der Konfrontation
der Gangsterwelt mit dem friedlichen, familienorientierten Vorstadtmilieu,
in dem Ben zu Hause ist. Damit das funktioniert, müssen
beide Welten realistisch wirken."
Ähnlich ging auch Produktionsdesigner Wynn Thomas zu Werke.
"Statt mich von meiner Phantasie inspirieren zu lassen,
habe ich die Lebensumstände dieser Unterwelttypen genau
recherchiert", sagt er. "In Little Italy, in Bay Bridge,
in Bensonhurst/Brooklyn, aber auch in Todt Hill auf Staten Island
habe ich mir die Häuser angesehen, in denen die Italoamerikaner
wohnen. Nur so konnte ich sicherstellen, daß das Milieu
in unserem Film der Realität genau entspricht.
Eine Schlüsselszene haben wir sogar direkt in Todt Hill
gedreht: In diesem Viertel wohnen etliche mutmaßliche Köpfe
des organisierten Verbrechens. Und in Little Italy hat Ramis
Sequenzen im Old Lion Social Club inszeniert: In dieser Kneipe
trifft sich Vitti mit seinen Mafia-Konkurrenten."
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