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Wehrlos - Die Tochter des Generals
Produktionsnotizen
Als Paramount Pictures die Rechte an Nelson DeMilles siebtem
Roman erwarb, hatte man dort keine Ahnung, dass Produzent Mace
Neufeld (der seit neun Jahren für das Studio Filme produziert)
auch an dem Stoff interessiert war.
"Ich hatte das Buch gelesen und versucht, eine Option darauf
zu bekommen, aber Paramount kam mir zuvor", erzählt
Neufeld. "Ich sagte ihnen, ich würde den Stoff gerne
entwickeln. Ich war schon immer ein Fan von DeMille; er ist einer
meiner Lieblingsautoren. Seine Bücher sind ungeheuer gut
in Filme umzusetzen. Auf den meisten davon liegt eine Option
und ich freute mich einfach riesig, dass ich die Möglichkeit
hatte, mit dem ersten Buch, das davon auf die Leinwand kommt,
zu tun zu haben."
"Wehrlos - Die Tochter des Generals", ist
der erste Film, den Neufelds kürzlich gegründete Firma,
Mace Neufeld Productions, produziert hat. Und Neufeld - der als
langjähriger Produktions-Profi für Filme wie "Jagd
auf Roter Oktober", "Stunde der Patrioten"
und "Das Kartell" zuständig war - hofft,
dass dies die erste von vielen Zusammenarbeiten mit Simon West
ist. Neufeld suchte sich den Regisseur für das Projekt aus
und wusste sofort, dass er die richtige Wahl getroffen hatte.
"Simon bringt große Leidenschaft in das Projekt ein",
so Neufeld. "Man kann gar nicht genug betonen, wie wichtig
das ist, damit ein guter Film entsteht. Er ist ein hervorragender
Visualist. Aber ich denke, das Publikum wird ihn gleichzeitig
als Regisseur mit guter Schauspieler-Führung ansehen wie
jemanden, der es wirklich versteht, ein komplexes Drama zu erzählen."
Simon West, der sich nach dem riesigen Erfolg seines Debütfilmes
`Con Air' kaum vor Angeboten retten konnte, suchte für
sein zweites Projekt nach etwas mit dramatischer Resonanz. "Wenngleich
es Spaß gemacht hat, bei 'Con Air' Sachen in die
Luft fliegen zu lassen, habe ich doch lieber die dramatischen
Teile der Geschichte inszeniert", sagt er. "Diesen
Aspekt der Arbeit wollte ich weiterentwickeln und ein Projekt
finden, das ernsthafter war. Als "TGD" auftauchte,
las ich das Buch, mochte es sehr und kam an Bord."
"Schon in jungen Jahren habe ich Mace' Namen im Vorspann
von Filmen gesehen" sagt der Regisseur. "Deshalb ist
es seltsam, wenn man mit jemandem zu arbeiten beginnt, den man
vom Hörensagen her kennt und durch dessen Filme, die er
über die Jahre gemacht hat."
"Eine der besten Dinge an Mace ist, dass er so witzig ist.
Er kennt eine Million Witze, spielt Klavier und schauspielert.
Er ist ein richtiger Entertainer. Wir haben ihm eine Rolle im
Film gegeben, und etwas Text, aber er beschwert sich noch immer,
dass ich nur zwei Takes mit ihm gemacht habe", lacht der
Regisseur.
Neufeld und West verbrachten acht Monate damit, am Drehbuch
zu feilen, Drehorte zu suchen und die Besetzung zusammenzustellen.
Und auch während der Dreharbeiten arbeiteten sie weiter
gemeinsam, um auch in den Details dafür zu sorgen, dass
das im Jahr 1992 erschienene Buch eine adäquate Umsetzung
auf der Leinwand erfährt.
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